Zeit für die Messis von morgen
Die Spielerkarriere eines der ganz Großen seiner Zeit steht kurz vor dem Ende: Lionel Messi dürfte seine Fußballschuhe schon bald an den Nagel hängen oder zumindest nicht mehr für die argentinische Nationalmannschaft antreten. Unter seinen potentiellen Nachfolgern sticht der Franzose Kylian Mbappe ganz besonders hervor. Er überragte nicht nur bei der WM, sondern bereits zuvor in den Reihen des AS Monaco und bei Paris St Germain. Ist das schon die Wachablösung?
Wie der Stuttgarter Pavard die ganze Welt begeisterte
Der Franzose
Benjamin Pavard verkörpert viel, was einen Weltklasse-Fußballer auszeichnet. Er ist stark am Ball, filigran und hält vor allem den Laden hinten dicht. Für einen Innenverteidiger sind das hervorragende Voraussetzungen. Bereits in der letzten Bundesliga-Saison konnte sich der Bretone in die Herzen der VfB-Fans spielen. Bei der diesjährigen WM stand dann der nächste Karriereschritt an. Gemeinsam mit der französischen Nationalmannschaft trumpfte Pavard auf und sorgte für wenig Gegentore. Was vielleicht noch wichtiger war: Auch vorne zeigte sich Pavard, indem er das eine oder andere Tor schoss. Pavard ist nur eines von mehreren Beispielen für Fußballer, die sich in die Herzen des internationalen Publikums gespielt haben. Ihm steht wahrscheinlich eine blühende Zukunft in Club und Nationalteam bevor.
War das die Wachablösung im internationalen Fußball?
Lange galten im internationalen Fußball einige grundlegende Regeln. Zum Beispiel, dass nur einige wenige Mannschaften eine WM gewinnen können. Konkret sind das die Top-Mannschaften aus Südamerika sowie Deutschland, Frankreich und Italien aus Europa. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft wäre es fast zu einem Ende dieser ungeschriebenen Regel gekommen. Beinahe hätten die Kroaten den Titel geholt. Sie mussten sich erst im Finale der Mannschaft aus Frankreich geschlagen geben. Weitere Halbfinalisten waren Belgien und England, mit denen auch kaum jemand gerechnet hätte. Keine Chance hatten dagegen alte Bekannte wie Brasilien, Argentinien und Deutschland.